Die Grundlagen

Absprung aus mindestens 3.000 Meter Höhe

Der Weg eines jeden Fallschirmspringers oder auch von Tandemspringern ist es, zuerst eine bestimmte Absprunghöhe zu erreichen. Diese ist in der Regel bei 3.000 Metern erreicht.

Hier ist eine eventuell auftretende Frage nach der Möglichkeit, wie man in die Luft kommt, schon geklärt. Auf diese Absprunghöhe bringt einen Springer oder auch die beiden Tandemspringer nur ein Flugzeug, aus dem gesprungen wird.

Meist handelt es sich um kleine Motorflugzeuge, wie zum Beispiel eine Cesna. Diese Flugzeuge bringen die Fallschirmspringer auf die gewünschte Absprunghöhe. In der Regel sind dies wie schon erwähnt 3.000 Meter. Es ist aber auch durchaus möglich aus 4.000 bis 6.000 Metern abzuspringen. Alles, was darüber hinaus geht, muss unbedingt mit einem geeigneten Schutzanzug erfolgen. Denn in einer Höhe von über 6.000 Meter ist die Luft sehr kalt, und auch sehr dünn. Hier ist es nötig, dass die Springer einen geeigneten Wärmeanzug und bei größeren Höhen auch die Sauerstoffversorgung gewährleistet ist. Zusätzliche Sauerstoffgerät können binden notwendig werden.

Die Wichtigkeit des Höhenmessers

Ganz wichtig ist auf jedem Fall, dass sich der Profispringer, der bei einem Tandemsprung unbedingt dabei sein muss, den Höhenmesser am Boden genau eingestellt hat, bevor sie zusammen im Flugzeug in die Luft steigen. Denn von da an beginnt der Höhenmesser die Höhe zu zählen. Nur so ist gewährleistet, dass der Schirm auch bei korrekter Höhe öffnet oder geöffnet werden kann.

Die Faszination des Fallschirmsprungs ereilt viele Personen. Jeder, der es einmal ausprobiert hat, oder auch versuchen möchte, der fragt sich in der Regel nicht nach dem Kick, der einem das Adrenalin in die Höhe rauschen lässt, während man im freien Fall auf die Erde zurast, sondern eher nach der Funktion des Fallschirms, wieso eben ein Fallschirm überhaupt fliegen kann.

Warum fliegt ein Fallschirm?

Das Geheimrezept lautet hier Thermik und Aufwind. Durch das Abwärtsbewegen oder fallen des Springers kommt unter den geöffneten Schirm ständig Druck auf diesen, was ihn zu einem begehrten Mittel macht, um einmal frei wie ein Vogel sich durch die Lüfte bewegen zu können. Eigentlich könnte man auch sagen es ist ein Gleitschirm. Denn durch den ständigen Aufwind, der durch den Luftwiderstand des Schirmes entsteht, gleitet der Fallschirm der Erde entgegen.

Während man bei einer Absprunghöhe von 3.000 Metern bereits in nur 60 Sekunden auf 1.000 Meter im freien Fall herunter gekommen ist, braucht man bei einem geöffneten Schirm dann für die restlichen 1.000 Meter bereits über zwei Minuten bis zur Landung. Erst dann kann eigentlich die Landschaft von oben genossen werden, und der nächste Adrenalinstoß, der zwischen Absprung aus dem Flugzeug und dem Öffnen des Fallschirms auftritt, der nun damit beschäftigt wie gut die Landung von Statten gehen könnte.

Fallschirmspringen ist nicht nur für Rettungsleute eine Möglichkeit, schnell und unkompliziert verletzte Menschen zu erreichen, sondern hat sich über viele Jahre hin gehalten als Freizeitaktivität und Sportart, die immer öfter ausgeübt wird. Es haben sich in den letzten Jahren sogar einige verschiedene Sportarten aus dem Fallschirmspringen differenziert. Mit einem Brett an den Füßen nennt man diese Sportart auch Skysurfen das Surfen auf den Wolken.

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